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Zusammenführung zum Konzern

IT-Konsolidierung bei einer Konzernfusion: Zusammenfuehrung mehrerer gewachsener IT-Landschaften zu einer einheitlichen Infrastruktur. Standardisierung, Datenmigration und schrittweise Integration ohne Betriebsausfall.

Enterprise

Branche

Konzern

Umfeld

Konsolidierung

Schwerpunkt

IT-Beratung

Rolle

Ausgangslage

Durch eine Konzernfusion mussten mehrere IT-Landschaften zu einer einheitlichen Konzern-IT zusammengeführt werden. Jede der beteiligten Gesellschaften betrieb eigene Systeme, Netzwerke, Datenbanken und Applikationen. Redundante Systeme, unterschiedliche Standards und inkompatible Prozesse führten zu hohen Betriebskosten und erschwerten die übergreifende Zusammenarbeit.

Ziel des Konsolidierungsprojekts war die Schaffung einer einheitlichen IT-Infrastruktur, die alle Gesellschaften auf gemeinsamen Plattformen vereinte, Redundanzen beseitigte und einheitliche Prozesse etablierte.

Herausforderung & Ansatz

Herausforderung

  • Heterogene IT-Landschaften mit unterschiedlichen Technologien und Standards
  • Laufender Geschäftsbetrieb darf nicht beeinträchtigt werden
  • Unterschiedliche Unternehmenskulturen und IT-Organisationen
  • Datenmigration aus verschiedenen Quellsystemen in Zielsysteme

Ansatz

  • Bestandsaufnahme aller IT-Systeme und Prozesse jeder Gesellschaft
  • Definition einer Zielarchitektur mit klaren Standardisierungsvorgaben
  • Phasenweise Migration mit definierten Meilensteinen
  • Change Management zur Begleitung der organisatorischen Veränderung

Umsetzung

Bestandsaufnahme und Zielarchitektur

Im ersten Schritt wurden alle IT-Systeme, Applikationen, Schnittstellen und Prozesse der beteiligten Gesellschaften erfasst und kategorisiert. Redundante Systeme wurden identifiziert und bewertet, welches System jeweils als Konzernstandard übernommen werden sollte. Die Zielarchitektur definierte einheitliche Plattformen für Infrastruktur, Datenbanken, Middleware und Endanwender-Services.

Netzwerk-Konsolidierung

Die Netzwerke der einzelnen Gesellschaften wurden über sichere VPN-Verbindungen zusammengeschaltet und schrittweise in eine einheitliche Netzwerkarchitektur überführt. IP-Adresskonflikte wurden aufgelöst, Firewall-Regelwerke konsolidiert und ein gemeinsames DNS-Konzept implementiert. Die Active-Directory-Domänen wurden in eine gemeinsame Gesamtstruktur migriert.

Applikations- und Datenmigration

Die Migration der Applikationen erfolgte in Phasen, priorisiert nach Geschäftskritikalität und technischer Komplexität. Einfache Migrationen wie Mail-Systeme und Fileserver wurden zuerst durchgeführt, komplexe ERP- und CRM-Systeme folgten in späteren Phasen. Jede Migration wurde durch Testläufe validiert und in definierten Cutover-Fenstern durchgeführt.

Change Management

Die größte Herausforderung bei IT-Konsolidierungen ist selten die Technik, sondern der organisatorische Wandel. Mitarbeiter aus verschiedenen Gesellschaften bringen unterschiedliche Arbeitsweisen und Erwartungen mit. Eine frühzeitige und transparente Kommunikation sowie die Einbindung aller Beteiligten in den Entscheidungsprozess sind entscheidend für den Erfolg.

Kenntnisse

Infrastruktur

  • Netzwerk-Konsolidierung
  • Active Directory
  • Standardisierung

Management

  • Projektmanagement
  • Change Management
  • Datenmigration

Ergebnis & Fazit

Ergebnis

  • Einheitliche Konzern-IT auf standardisierten Plattformen
  • Konsolidiertes Netzwerk mit gemeinsamer Active-Directory-Struktur
  • Reduzierte Betriebskosten durch Beseitigung redundanter Systeme
  • Standardisierte Prozesse über alle Gesellschaften hinweg

Fazit

Die Zusammenführung mehrerer IT-Landschaften zu einer einheitlichen Konzern-IT ist ein vielschichtiges Unterfangen, das technische Kompetenz, Projektmanagement-Erfahrung und organisatorisches Fingerspitzengefühl erfordert. Der phasenweise Ansatz mit klaren Meilensteinen, die sorgfältige Bestandsaufnahme und das begleitende Change Management waren die Erfolgsfaktoren, die eine reibungsarme Konsolidierung ermöglichten.